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Was Ihr Team sieht, wenn es mit einer Akte arbeitet

Bisher konnte ein KI-Arbeitsplatz sagen, dass er die Akte gelesen hat. Ihrer sagt, wie viel davon und an welcher Stelle - als gespeicherten Nachweis, den Sie exportieren können.

Für eine Kanzlei ist das kein Komfort. Die Prüfpflicht bleibt bei Ihnen, und dafür brauchen Sie Prüfbares.

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1. Belegzeile

Unter jeder Antwort steht, worauf sie beruht.

Unter jeder Antwort steht eine Zeile: welche Dateien herangezogen wurden, wie viel davon und woher die Angaben stammen. Die Zeile entsteht zusammen mit der Antwort und wird gespeichert. Danach ändert sie sich nicht mehr, auch nicht, wenn die Akte später bearbeitet wird.

Beruht eine Antwort auf weniger als einem Viertel der Akte, sagt die Zeile das ausdrücklich und bietet einen Knopf: vollständig nachschlagen. Ihr Team muss nicht raten, ob eine Antwort auf vier oder auf hundert Prozent der Akte beruht.

2. Auch ohne Akte

Auch eine Antwort ohne Akte sagt, woraus sie kam.

Früher stand unter einer Antwort ohne angehängte Datei nur, was NICHT geschehen ist: dass ohne Ihre Unterlagen geantwortet wurde. Jetzt steht dort, was stattdessen geschah - welches Modell geantwortet hat, wie gründlich es nachgedacht hat, ob es im Netz gesucht hat, und dass keine Unterlagen beteiligt waren.

Damit ist die Auskunft lückenlos: Jede Antwort sagt, worauf sie beruht - die mit Akte und die ohne. Vorher galt die Zusage nur für Antworten mit Akte.

3. Fundstelle

Jede Angabe nennt die Stelle, an der sie steht.

Bei einem PDF die Seite, bei einem Word-Dokument die Überschrift und den Absatz, bei einer Tabelle den Zeilenbereich. Die Fundstelle entsteht beim Einlesen der Datei und wird mitgeführt; sie wird nicht nachträglich geschätzt.

Wer die Antwort prüft, schlägt die genannte Stelle auf, statt die Datei zu durchsuchen. Das ist der Unterschied zwischen einem Hinweis auf eine Datei und einem Beleg.

4. Nachweis

Zu jeder Antwort gibt es einen Nachweis zum Mitnehmen.

Unter jeder Antwort mit Belegzeile steht der Weg dorthin. Der Nachweis liegt in einer Voll- und einer Kurzfassung vor und nennt das Modell, den Bezugsweg, den Verarbeitungsort, die herangezogenen Abschnitte mit Rang und Grund, die verwendete Arbeitsweise und den Zeitpunkt - in Sätzen, nicht in Feldern.

Die Kurzfassung nennt die Dateien nicht beim Namen, sondern mit einem gleichbleibenden Zeichen. Das ist die Fassung, die Sie aus der Hand geben können - an eine Kammer, an einen Mandanten, an eine Versicherung -, ohne Mandantendaten offenzulegen. Die Vollfassung mit Klarnamen steht einen Klick daneben.

Beide lassen sich exportieren, und der Export ist selbst ein Ereignis im Protokoll - auch der abgelehnte. Wer wann welchen Nachweis mitgenommen hat, steht damit ebenfalls fest. Das ist der Unterschied zum privat genutzten Chatdienst: Dort gibt es nichts zu exportieren.

Unveränderlich ist der Nachweis, nicht die Akte. Die zugrunde liegende Datei können Sie weiterhin bearbeiten oder löschen.

5. Vor dem Hochladen

Vor dem Hochladen steht, was die Datei kostet.

Wer eine Akte anhängt, sieht vorher, was sie kostet und wie lange sie dauert.

Die Dauer stammt aus einer Messung, nicht aus einer Schätzung. Fehlt die Messung, bleibt die Angabe weg, statt geraten zu werden.

Steht der Textumfang vor dem Einlesen noch nicht fest, etwa bei einer Tabelle oder einem gescannten PDF, erscheinen Modell, Weg und Ort trotzdem. Der Betrag wird dann ausdrücklich als offen benannt.

Der Betrag ist eine Vorschau, keine Preiszusage. Er beruht auf dem Umfang vor dem Einlesen.

6. Anhängen und loslegen

Zwei Zeilen lesen, einen Knopf drücken.

Wer eine Akte anhängt, bekommt keine Einstellungsmaske, sondern eine Zeile: welches Modell sie einliest, wie gearbeitet wird, Umfang und Betrag. Darunter eine zweite mit Dauer, Bezugsweg und Verarbeitungsort - und dem Hinweis, wenn die Akte nicht auf einmal hineinpasst.

Wer etwas ändern will, klappt die Möglichkeiten auf. Wer nicht, liest zwei Zeilen und ist fertig. Daneben steht der erste Schritt: „Jetzt zusammenfassen lassen.“ Ein Klick, und die Akte ist bearbeitet, ohne dass vorher jemand eine Frage formulieren muss.

7. Modellauswahl

Bei jedem Modell steht, was die Wahl bedeutet.

Neben jedem Modell steht, wie viele Seiten es auf einmal fasst, was Eingabe und Ausgabe je Million Token kosten und wo es verarbeitet wird. Ausgewiesen ist außerdem, welches Modell im Vergleich am meisten fasst und welches am wenigsten kostet. Die technische Kennung steht daneben - die kennt Ihr Team ohnehin.

Der Verarbeitungsort steht damit an jedem Modell, nicht nur im Trust-Center. Ein Modellwechsel mitten im Gespräch ist ein bestätigter Vorgang, kein stiller.

Die Liste der Modelle ändert sich, und die Seiten- und Preisangaben daneben ändern sich mit. Den jeweiligen Stand führt die Modell-Übersicht.

8. Platz und Kosten

Über dem Eingabefeld steht, wie voll das Gespräch ist.

Dauerhaft sichtbar: wie voll das Gespräch ist, wie sich das auf Verlauf, Dateien und Anweisung verteilt und wie viele Nachrichten ungefähr noch hineinpassen. Daneben, was das Gespräch bisher verbraucht und gekostet hat, in Seiten und in Euro.

Wird es eng, fasst der Arbeitsplatz ältere Teile auf Knopfdruck zusammen. Von selbst tut er das nie, und Angeheftetes überlebt jede Verdichtung.

Für eine Kanzlei, die nach Mandat abrechnet, ist das keine Sparfunktion, sondern eine Zuordnung: Der Betrag steht je Gespräch, nicht nur als Monatssumme.

9. Arbeitsweisen

Vier Arbeitsweisen, umschaltbar, mit Begründung.

Vollständig, nur Zusammenfassung, stapelweise, auszugsweise. Wer nichts wählt, arbeitet mit der Vorbelegung. Welche Arbeitsweise tatsächlich verwendet wurde und warum, steht in der Belegzeile und im Nachweis.

Passt eine Arbeitsweise nicht zur Akte, steht der Grund vor der Wahl und nicht als Fehlermeldung danach. Unter einer Antwort, die nichts gebracht hat, stehen höchstens drei Auswege mit Dauer.

Grenzen

Was das ausdrücklich nicht heißt

  • Nichts davon nimmt Ihrer Kanzlei die Prüfung ab. Die Prüfpflicht bleibt beim Berufsträger; der Arbeitsplatz macht sie nachvollziehbar.
  • Die Belegzeile sagt, wie viel der Akte herangezogen wurde - nicht, dass das genug war.
  • Die angezeigte Dauer ist gemessen, nicht zugesagt.
  • Der Betrag vor dem Hochladen ist eine Vorschau, keine Preiszusage.
  • Unveränderlich ist der gespeicherte Nachweis, nicht Ihre Akte.
  • Lückenlos ist die Auskunft, nicht die Antwort. Jede Antwort sagt, worauf sie beruht; keine sagt, dass sie vollständig oder richtig ist.
  • Der laufende Betrag rechnet ab, was verbraucht wurde. Er ist keine Preiszusage und keine Obergrenze.

In 14 Tagen wissen Sie, ob es passt.

Sie starten selbst: kein Termin, keine Zahlungsdaten. Was ein Gespräch kostet, steht vorher auf der Preisseite; wie wir den Nachweis führen, im Trust-Center.

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